Schützenverein  Weener e.V. von 1621
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Aus der Vereinsgeschichte
Am 28 Januar 1956 trafen sich eine gr ere Anzahl Einwohner der Stadt Weener um über die Neugründung des Sch tzenvereins Weener zu beraten, der bereits um 1633 bestand und aus der alten B rgerwehr hervorgegangen war. Einberufen waren die Einwohner unserer Stadt durch eine Anzeige in der Heimatzeitung Rheiderland, Zu der Zusammenkunft erschien der damalige 1.Kreisverbandsvorsitzende und sp terer Ehrenvorsitzende Sch tzenbruder Fletemeyer, mit einigen Vorstandsmitgliedern des Kreisvorstandes. Der damalige Kreisvorsitzende Fletemeyer sprach ber Zweck und Ziel des Sch tzenwesen in dem er betonte, die alte Tradition, wie sie hier in Weener bereits vor Jahrhunderten bestand, wieder neu ins Leben zu rufen. Sport und Kameradschaft sollte alle Einwohner zusammenschließen, egal welcher Religion oder Parteiangehörigkeit.
In diesem Sinne gingen die Gr nder des Vereins an die Arbeit. Es erkl rten 37 Einwohner ihren Beitritt zum Verein. Der Verein erhielt den Namen, Sch tzenverein Weener (Ems). Die Versammlung w hlte in den Vorstand, Hans Garen als 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzender wurde Alfred Wichers, Erich Tabbert wurde Schriftf hrer und Anton Klugkist wurde 1. Kassenwart. Zum Vereinslokal wurde das damalige Hotel Memmingaburg, (heute als Wirtshaus Kl ntje bekannt) bestimmt. Der damalige Inhaber Heinrich Alfken, stellte sofort zwei Luftgewehre zur Verf gung, auf der Kegelbahn wurden dann provisorisch die ersten Schie st nde eingerichtet.
I Im Jahre 1959 wurde eine Vereinsfahne angeschafft, die das Stadtwappen von Weener und den Fahnenspruch `` Eala frya Fresena ``tr gt, was soviel wie (Steht auf, ihr freien Friesen!) hei t. Die Fahnenweihe erfolgte anl sslich des ersten Sch tzenfestes am 22.07.1957. Der 1.Vorsitzende Erich Tabbert konnte viele Ehreng ste begr en, unter ihnen der damalige Pr sident des Ostfriesischen Sch tzenbundes Kielemann aus Emden, den zweiten Pr sidenten Ulferts aus Aurich sowie der damalige B rgermeister Sch r der Stadt Weener. Der erste Sch tzenk nig wurde Schneidermeister Rikus Gosling, er bekam die K nigskette vom besten Sch tzen des Kreisverbandes, Eggo Schmidt vom Sch tzenverein Ditzumerverlaat berreicht, als Adjutant wurde Otto M nch ausgezeichnet, das erste Sch tzenfest fand an der Friesenstra e statt, vor kurzem noch ein Bolzplatz, der jetzt mittlerweile bebaut worden ist.
Der Sport entwickelte sich recht erfreulich, 1956/1960 erbaute dann Sch tzenbruder Meinhard Schmidt einen gut eingerichteten Schie stand mit einem netten Aufenthaltsraum, so wurde von dieser Zeit an das neue Sch tzenheim in der S derstra e gleichzeitig das Vereinsheim. Sp ter wurde der Schie stand des Vereins dann noch einmal im Gasthaus zur Waage, oben in den Tanzsaal verlegt. Der Inhaber war der Gastwirt J rgen Meinhard mit seiner Frau. Als dann die Stadt Weener, das Geb ude am jetzigen Standort kaufte und der dort beheimatete Bauhof umzog, gab es f r mehrere Vereine die Gelegenheit die Halle zu pachten und an bzw. auszubauen. Heute sind in der Halle folgende Vereine beheimatet, der Kaninchenzuchtverein, der Vogelzuchtverein, der Taubenzuchtverein, der Gefl gelzuchtverein, der Rasenhundeverein und der Sch tzenverein mit ihren Abteilungen Druckluft Gewehrschie en, Luftpistole, Bogensport und das Laserschie en, da ist es eigentlich logisch, dass der Aufenthaltsraum sowie der Schie stand viel zu klein geworden ist, sollte jemanden den Verein hier ausgliedern wollen, w re das der Tod des ltesten Vereins im Rheiderland und des dritt ltesten Vereins in Ostfriesland.
Dass es den Verein aber schon im Jahre 1621 gegeben hat, fand man vor einigen Jahren heraus. Unser B rgermeister und Sch tzenbruder Peter Freesemann, fand im Staatsarchiv in Aurich eine alte Sch tzenrolle aus den Jahre 1621. Das in Schweinsleder gebundene Dokument tr gt die Aufschrift, "Dit is de Sch ttenrulle von dat Flecken Weener,,. Der ehemalige Sch tzenpr sindent Heinz Park hatte es durch einen Zeitungsbericht erfahren, da die Urkunde in gotischer Schrift verfasst und zudem noch in mittelhochdeutscher Amtssprache gehalten ist, gestaltete sich eine bersetzung als u erst schwierig. Der Sch tzenverein Weener, damals Sch tzengilde Weener nderte in den folgenden Jahren, durch gemeinsamen Beschluss dass der K nig keine Speisen mehr auszugeben brauchte, aber daf r verpflichtet war, eine Tonne Bier in das Gildehaus zu liefern, ( dem damaligen Sch tzenhaus) am 11 April 1633 best tigte Graf Ulrich Johann die Ab nderung der Ordnung, dass das Sch tzenfest ab da nicht mehr zu Pfingsten, sondern am 24 Juni stattfand, dem Johannitag. Diese gr fliche Order wurde Johann dem ernstesten und Rechtsgelehrten Herrn `` Tilemanno Wiarda Gr flicher Ostfriesischer Amtmann auf Liekrot`` zur Bekanntmachung mitgeteilt. Die Sch tzengilde war zusammen gekommen um in Kriegsgefahr und anderen N ten vorbereitet zu sein, damit sie B rger, Freunde und Verwandten sch tzen könnten.
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